Türkis-Grün steht, Klima-Kids demonstrieren weiter

Fridays for Future demonstriert auch im neuen Jahr unbeirrt weiter. Und die jungen Aktivisten stellen klare Forderungen an die türkis-grüne Koalition.
Bereits nächste Woche könnte – ein Ja der grünen Delegierten vorausgesetzt – die türkis-grüne Regierung angelobt werden. Trotz umfassender Klimaschutzmaßnahmen gehen die jungen Aktivisten von Fridays for Future weiterhin auf die Straße – so auch am Freitag.

Um 13 Uhr bildeten etwa 100 Personen eine Menschenkette um das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. Das Ziel: den zukünftigen Kanzler und Vizekanzler in die Verantwortung zu nehmen. "Erst, wenn die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und globale Klimagerechtigkeit gesichert sind, werden unsere Klimaproteste ein Ende finden. Und davon sind wir, mit Blick auf die österreichischen Emissionen 2019, noch weit entfernt", so Anika Dafert von Fridays for Future Salzburg.

Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt
Menschenkette vor dem Bundeskanzleramt


Ökosoziale Steuerreform zu spät

Die Ökologisierung des Steuersystems ist erst ab 2022 geplant – für Fridays for Future zu spät. "Wir befinden uns in einem Notfall, also müssen wir auch dementsprechend schnell handeln. Unser Zeitfenster wird immer kleiner, daher fordern wir eine Umsetzung schon ab diesem Jahr", so Veronika Winter von Fridays for Future Wien.

CommentCreated with Sketch.11 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch der Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat müsse abgeblasen werden, sagt sie zur APA. "Im vergangenen Jahr haben wir das Bewusstsein geschaffen, jetzt muss danach gehandelt werden."

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