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"Tut sehr weh!" ÖFB-Kickerinnen nach Aus am Boden

Aus und vorbei. Das EM-Märchen von Österreichs Fußballerinnen ist nach einem 0:2 im Viertelfinale gegen Deutschland zu Ende gegangen.
Heute Redaktion
22.07.2022, 10:51
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Dabei zeigten die ÖFB-Spielerinnen in Brentford eine aufopferungsvolle Leistung, trafen durch Marina Georgieva, Barbara Dunst und Sarah Puntigam gleich dreimal Aluminium. Die Tore erzielten aufseiten der Deutschen Lina Magull (25.) und Alexandra Popp (90.) - nach einem haarsträubenden Fehler von Österreichs sonst so solider Torfrau Manuela Zinsberger.

Die Keeperin ließ sich mit dem Abschlag zu lange Zeit, Popp sprintete in die Schussbahn, blockte den Ball ab. Das Leder kullerte zur Entscheidung zugunsten der "Dusel-Deutschen" über die Torlinie. "Es war technisch nicht gut von mir ausgeführt, natürlich tut das weh", schüttelte die sichtlich enttäuschte Torfrau nach dem Spiel den Kopf.

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Tränen bei Zinsberger

Bei Zinsberger flossen Tränen. Nicht allerdings wegen ihres Fehlers. "Sondern einfach weil wir aus dem Turnier draußen sind. Es war eine unglaublich schöne Zeit, wir haben unglaublich viel geleistet, Österreich hoffentlich stolz gemacht. Es tut weh, das Turnier zu verlassen", meinte Zinsberger weiter. "So wurden die Deutschen in diesem Turnier noch nicht gefordert, aber davon können wir uns auch nichts kaufen", so die Torfrau weiter.

Ähnlich traurig war auch Julia Hickelsberger-Füller: '"Wir hätten es uns verdient gehabt, weiterzukommen. Es ist umso bitterer, je näher man dran ist." Laura Feiersinger haderte mit den vergebenen Chancen: "Es ist ärgerlich, aber was soll man tun."

Trotzdem überwog im Team der Stolz, hat es Österreichs Frauen-Team doch bei der zweiten EM-Endrunde in Serie zumindest ins Viertelfinale geschafft. "Wenn uns jetzt noch wer unterschätzt, dann weiß ich auch nicht mehr. Jetzt haben uns hoffentlich alle auf dem Zettel", schloss Zinsberger.

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