U1 zwei Tage früher als gedacht wieder frei

Nach einem Brand war die U-Bahn-Linie U1 unterbrochen, Kabel mussten neu verlegt werden. Der durchgehende Betrieb wurde bereits am Freitag aufgenommen.
Die Auswirkungen eines Feuers in der Station Karlsplatz haben Öffi-Passagiere in den letzten Tagen vor eine Geduldsprobe gestellt. Der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Schwedenplatz war gesperrt, weil neue Kabel verlegt werden mussten. Fahrgäste wichen auf andere Linien aus – das führte zu überfüllten Bahnsteigen und Gedränge.

Die gute Nachricht: Am Freitag nahm die U1 zwei Tage vor dem anvisierten Startschuss den durchgehenden Betrieb wieder auf.



Am Freitag um 4 Uhr in der Früh schickten die Wiener Linien die ersten Testzüge auf den reparierten Abschnitt, um 7 Uhr wurde der durchgehende Betrieb ohne Passagiere aufgenommen. Seit 9.38 Uhr ist die U1 wieder im Normalbetrieb unterwegs. Im Hintergrund werde aber nach wie vor weiter an der Beseitigung der Brandspuren gearbeitet, so eine Sprecherin zu "Heute".

Die U1 fährt ab sofort wieder wie gewohnt durchgehend alle Stationen von Oberlaa bis Leopoldau an. "Über 100 MitarbeiterInnen der Wiener Linien haben in den letzten vier Tagen und Nächten auf Hochtouren durchgearbeitet und alles gegeben, damit die am stärksten frequentierte Linie Wiens wieder wie gewohnt fahren kann", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. "Auch die Linie D fährt wieder auf der gewohnten Strecke zwischen Nußdorf und Absberggasse über den Ring."

U1 für eine Woche gesperrt
U1 für eine Woche gesperrt


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