Über 2.500 neue Corona-Fälle und 20 Tote in Österreich

Das Spital in Freistadt warnt eindringlich auf Facebook. Ärzte und Krankenschwestern kämpfen dort tagtäglich gegen die Folgen des Virus.
Das Spital in Freistadt warnt eindringlich auf Facebook. Ärzte und Krankenschwestern kämpfen dort tagtäglich gegen die Folgen des Virus.OÖ Gesundheitsholding
Die jüngsten Corona-Entwicklungen in Österreich sind besorgniserregend. Am Mittwoch wurden in ganz Österreich 2.553 Corona-Infektionen vermeldet. 

Der gestrige Dienstag war jener mit den meisten CoV-Neuinfektionen der vergangenen Wochen. Fast 2.000 Fälle bestätigte das Innenministerium am gestrigen Vormittag. Somit zog sich der Trend der vorangegangenen Tage fort. In der abgelaufenen Woche wurden fallweise sogar über 2.300 tägliche Fälle registriert. Sogar am Sonntag, einem traditionell "schwachen" Tag, vermeldete das Innenministerium über 2.100 Infektionen.

Heute Vormittag verkündete das Innenministerium, dass es in den vergangenen 24 Stunden  2.553 positive Fälle gegeben hat. Außerdem gab es 20 Todesfälle zu beklagen. Ws die Zahl der belegten Spitalsbetten betrifft, so ist diese um 29 gesunken. Einen Anstieg gab es hingegen auf den Intensivstationen zu verzeichnen. Hier befinden sich 17 Personen mehr als noch am Dienstag in Behandlung.

Anstieg gegenüber Vorwochen

Zur Einordnung: Vor einer Woche hatte das Land mit exakt 2.006 neuen bestätigten Covid-19-Erkrankungen zu kämpfen. Sieben Tage früher, am 17. Februar waren es noch "nur" 1.735 neue Fälle. Man sieht, dass sich das Virus zur Zeit wieder verstärkt ausbreitet. Angesichts dieser Entwicklung bleibt es fraglich wann weitere Öffnungsschritte, etwa im Handel oder der Gastronomie, umgesetzt werden können. 

Mediziner befürchten bereits für den April tägliche Fallzahlen zwischen 8.000 und 10.000 Fällen täglich. Schwer zu kämpfen haben derzeit auch zwei Gemeinden in Salzburg. In Radstadt und Badhofgastein liegen die 7-Tage.Inzidenzen bei über 1.000 Personen gerechnet auf 100.000 Einwohner. Ein besorgniserregender Wert. 

Die Bundesländer im Vergleich

Die am Mittwoch bestätigten Fälle verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Bundesländer:

► Wien: 690
► Niederösterreich: 603
► Burgenland: 135
► Oberösterreich: 290
► Steiermark: 282
► Salzburg: 156
► Kärnten: 192
► Tirol: 171
► Vorarlberg: 34

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