Über 3.000 Corona-Patienten zu Lockdown-Start im Spital

Pfleger auf einer Intensivstation
Pfleger auf einer IntensivstationJan Woitas / dpa / picturedesk.com
Mit dem Lockdown sollen endlich die Spitäler entlastet werden, doch dort müssen mittlerweile über 3.000 Corona-Patienten behandelt werden.

Der Lockdown, der seit Mitternacht in Kraft ist, soll die völlig entgleiste Corona-Situation im Land wieder in gelenkte Bahnen bringen. Doch auch am Montag wurden von den Behörden 13.806 Corona-Neuinfektionen und 27 Todesfälle eingemeldet. Vor einer Woche, am 15. November, waren es 11.889 Neuinfektionen gewesen.

Über 165.000 Personen aktiv erkrankt

Auch in den Spitälern ist kein Aufatmen in Sicht. Insgesamt 3.054 Patienten sind hospitalisiert, davon müssen 562 auf der Intensivstation betreut werden.

Bisher gab es in Österreich 1.070.419 positive Testergebnisse. Mit Stand 22. November 2021 (10:30 Uhr) sind österreichweit 12.042 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 905.393 wieder genesen. Das bedeutet: Momentan sind 165.026 Personen in Österreich aktiv erkrankt. 

Neuinfektionen in den Bundesländern:

Burgenland: 270
Kärnten: 1.355
Niederösterreich: 3.233
Oberösterreich: 3.285
Salzburg: 1.012
Steiermark: 1.392
Tirol: 1.275
Vorarlberg: 654
Wien: 1.330

Dazu befinden sich 3.054 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 562 auf Intensivstationen betreut. Damit sind laut AGES-Daten in Österreich bereits ein Viertel aller verfügbarer Intensivbetten an Corona-Patienten vergeben.

Den bisherigen Rekord an Corona-Hospitalisierungen gab es am 24. November 2020. Damals waren 4.689 Patienten mit einer Infektion im Spital, davon 704 auf der Intensivstation.

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