Ein mutmaßlich manipulierter E-Scooter hat am Mittwochvormittag gegen 11:30 Uhr am mobilen Rollenprüfstand der Wiener Polizei für einen außergewöhnlichen Messwert gesorgt. Die Überprüfung musste aus Sicherheitsgründen bei 90 km/h abgebrochen werden.
Polizisten des uniformierten Fahrraddienstes der Landesverkehrsabteilung Wien wurden während ihres Streifendienstes in der Konstanziagasse im 22. Bezirk auf den E-Scooter aufmerksam. Aufgrund seiner Bauart bestand der Verdacht, dass die gesetzlich zulässige maximale Motorleistung von 600 Watt und damit auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h überschritten werden.
Der Lenker, ein 20-jähriger syrischer Staatsangehöriger, wurde daraufhin angehalten. Anschließend unterzogen die Beamten den E-Scooter mithilfe eines mobilen Rollenprüfstandes einer Geschwindigkeitsmessung.
Die Messung musste laut Polizei aus Sicherheitsgründen bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h abgebrochen werden. Nach Einschätzung der Beamten ist daher davon auszugehen, dass die tatsächlich erreichbare Höchstgeschwindigkeit des E-Scooters noch darüber liegt.
Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde er nach den verkehrsrechtlichen Bestimmungen angezeigt.