Überflutungen und Muren - Feuerwehren im Dauereinsatz

In den Abendstunden präsentierte sich die Natur in Kärnten von ihrer unfreundlichen Seite. Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken. 

In Kärnten kam es am Montagabend zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Auslöser waren "Elementarereignisse", wie es die LPD Kärnten in einer Aussendung recht trocken formuliert. Alles andere als trocken, verlief die Nacht im südlichsten Burgenland. Es waren durch den starken Regenfall verursachte Überflutungen und Murenabgänge, die ein wiederholtes Agieren der Einsatzkräfte notwendig machten. 

1Murenabgang in Zlan

Gegen 20.40 Uhr wurde in Zlan (Gemeinde Stockenboi, Bezirk Villach) eine Landesstraße auf einer Strecke von rund zehn Metern völlig vermurt. Aufgrund der anhaltenden starken Regenfälle brach die Böschung aufgrund Untermurung und verunreinigte die gesamte Fahrbahn. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

Die derzeitige Wetterlage und die Stärke der Vermurungen sorgen dafür, dass die betroffene L32 für den Verkehr noch bis mindestens Dienstagmittag, 12.00 Uhr, gesperrt bleiben muss. 

2Gewitter und Muren im Oberen Gurktal

Zwischen 19.00 und 23.00 Uhr tobte ein heftiges Unwetter im Oberen Gurktal. In Deutsch-Griffen kam es entlang der Landesstraße L64 und im Ortsgebiet zu mehreren Murenabgängen und Überschwemmungen. Da mehrere Bäume nach wie vor drohen auf die Fahrbahn zu stürzen sowie die Straße teilweise durch Schlammmassen unpassierbar ist, musste wegen Gefahr im Verzug die Landesstraße vorerst für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Wie lange die Sperren andauern, kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

3Starkregen in Ledenitzen

Am späten Abend wurden im Bereich Ledenitzen mehrere Keller überflutet. Zum Auspumpen wurden mehrere Feuerwehren, nämlich jene aus Ledenitzen, Finkenstein und Gödersdorf, beordert. Da im Zuge der Abpumparbeiten auch die Verlegung einer A-Schlauchleitung vom Perkonigweg über die St.Martiner Straße ( L 54 ) erforderlich war, musste die Landesstraße in diesem Bereich in der Zeit von 22.30 bis 00.10 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Weil es auf Grund der Witterungsbedingungen und des Verkehrsaufkommens nicht nötig war, wurde keine Umleitungsstrecke eingerichtet. 

Regen bleibt dominant

Weil es am Dienstag in weiten Teilen des Landes nach wie vor zu starken Niederschlägen kommen wird, bleiben die Einsatzkräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. In einigen Teilen der Republik musste gar der Hochwasser-Voralarm ausgegeben werden. 

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