Wilde Szene

Überholmanöver im Lambo – Fußball-Star verurteilt

Chelsea-Ass Wesley Fofana beging bereits das neunte Verkehrsdelikt. Wegen einer Straftat mit seinem Lamborghini muss er gemeinnützige Arbeit leisten.
Sport Heute
04.11.2025, 14:27
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Beim FC Chelsea ist Wesley Fofana in dieser Saison nicht wirklich auf der Überholspur unterwegs. Der französische Innenverteidiger kam auch aufgrund von Verletzungsproblemen heuer bislang bloß auf 399 Spielminuten in seinen sechs Kurzeinsätzen in allen Wettbewerben.

Rasend schnell fährt Fofana hingegen mit seinem Lamborghini Urus herum. Mit dem Luxus-Schlitten war er auf der Autobahn mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs und wurde dabei von einer Dashcam gefilmt, wie er mit einem waghalsigen Manöver einen anderen Verkehrsteilnehmer links überholte.

300 Stunden gemeinnützige Arbeit

Das Filmmaterial von Fofanas Manöver aus dem Frühjahr wurde dem zuständigen Gericht vorgelegt, das den Fußball-Star nun zu 300 Stunden unbezahlter, gemeinnütziger Arbeit verurteilt hat.

Dazu kommt ein zusätzlicher 18-monatiger Entzug des Führerscheins, nachdem er für vorherige Vergehen bereits bis Mai 2027 mit einem Fahrverbot bestraft wurde. Jene sind aber offensichtlich vor dem nun verurteilten Delikt geschehen, weswegen er wahrscheinlich mit einem gültigen Führerschein das Überholmanöver beging.

Im Mai dieses Jahres wurde Fofana wegen einer Reihe von Geschwindigkeitsübertretungen mit seiner Flotte von Luxusautos – darunter ein gut 340.000 Euro teurer Rolls-Royce Cullinan, ein blauer Audi und eben der weiße Lamborghini – mit einer zweijährigen Verkehrssperre belegt.

Neuntes Verkehrsdelikt mit 24 Jahren

Für den 24-jährigen Premier-League-Kicker ist die neuerliche Strafe bereits das neunte Verkehrsdelikt in seinem Leben. Die zuständige Bezirksrichterin Julie Cooper kritisierte Fofana im Gerichtssaal scharf dafür, dass er ein schlechtes Vorbild abgebe für die jungen Menschen, die zu ihm aufschauen würden.

Allerdings würden sich gemäß Cooper die Jungen diese teuren Autos mit all ihren Sicherheitsvorrichtungen nicht leisten können. "Es könnte sein, dass ein 17-Jähriger, der gerade seinen Führerschein gemacht hat, denkt, er könne Sie nachahmen. Er wird sein Auto nicht beherrschen können, irgendwelche lächerlichen Fahrmanöver machen und ums Leben kommen. Sie müssen sich viel verantwortungsbewusster verhalten", so die Richterin.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.11.2025, 14:45, 04.11.2025, 14:27
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