"Fühle etwas Spezielles"

Nächstes ÖFB-Talent denkt über Nationenwechsel nach

Verliert der ÖFB ein weiteres Talent? Dijon Kameri, im Salzburg-Nachwuchs groß geworden und bisher U21-Teamspieler, denkt an den Nationenwechsel.
Sport Heute
04.11.2025, 11:27
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Kameri, 21-jähriger Offensivspieler, durchlief bisher sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften Österreichs, kam zuletzt im Oktober beim 1:1-Remis der ÖFB-U21-Auswahl in der EM-Qualifikation gegen Dänemark zum Einsatz. Doch nun denkt der gebürtige Salzburger an den Nationenwechsel.

"Ich bin aktuell Teil des österreichischen U21-Nationalteams. Es ist ein gutes Gefühl, das Land zu vertreten, in dem man aufgewachsen ist, in der man seine Karriere gestartet hat. Aber gleichzeitig ist meine Verbindung zum Kosovo sehr eng. Das ist Teil meiner Identität, meiner Familie, meiner Geschichte und meiner Wurzeln", so Kameri gegenüber "Telegrafi" aus dem Kosovo.

"Fühle etwas Spezielles"

Seine Eltern stammen aus dem Kosovo, die Verbindung sei immer da gewesen, betonte der ehemalige Salzburg-Spieler. "Wenn ich die Hymne höre oder die Flagge sehe, fühle ich etwas Spezielles, eine Emotion, die einen daran erinnert, wer man wirklich ist und woher man kommt", erzählte Kameri, der Red Bull Salzburgs Nachwuchsakademie durchlaufen hat und erst im Sommer zum polnischen Verein Cracovia wechselte.

Gespräche mit Foda

Er würde auch bereits mit dem kosovarischen Teamchef Franco Foda im Austausch stehen, erzählte der 21-Jährige weiter. "Es hat bereits Interesse vom Kosovo gegeben, was mich stolz macht. Ich liebe den Kosovo, es ist der Geburtsort meiner Eltern und ein sehr wichtiger Teil der Geschichte meiner Familie. Immer, wenn es um den Kosovo geht, fühlt es sich sehr persönlich an", so der Polen-Legionär weiter. Kameri betonte, er habe bereits die letzten Spiele des Kosovo verfolgt und wolle sich entscheiden, "wenn die richtige Zeit gekommen ist – mit Gelassenheit, Reife und allem voran mit meinem Herzen", so der österreichische Nachwuchs-Teamspieler.

Vor rund einem Jahr entschied sich der ehemalige Austria-Spieler Vesel Demaku, ebenso langjähriger ÖFB-Nachwuchsteamkicker, künftig für den Kosovo aufzulaufen. Viel Staub wirbelte derweil die Entscheidung von Sturm-Talent Leon Grgic auf, künftig für Kroatien zu spielen.

Kameri durchlief den Salzburger Nachwuchs, ehe er im Sommer zu Cracovia nach Polen wechselte. Für Österreichs zuletzt schwächelnden Liga-Krösus lief Kameri 25 Mal auf.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.11.2025, 12:02, 04.11.2025, 11:27
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