Studie: 3 Lebensmittel sollen vor Corona schützen

Kann Grüner Tee vor einer Corona-Infektion schützen?
Kann Grüner Tee vor einer Corona-Infektion schützen?franz12
Eine neue Studie aus Deutschland kommt zu dem Schluss, dass drei Lebensmittel eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen können.

Die aktuelle Forschung konzentriert sich nicht nur auf die Suche nach einem Impfstoff, sondern auch mögliche Alternativen bei der Bekämpfung des Coronavirus. Immer wieder erreichen daneben Meldungen über unkonventionelle Herangehensweisen die Öffentlichkeit. So soll etwa ein spezieller Nasenspray innerhalb von Sekunden Viren abtöten können. Nun stellt ein deutsches Forscherteam eine weitere Lösung vor. Diesmal stehen drei Lebensmittel im Fokus.

Diese sollen gegen das Virus schützen können. Die Erkenntnis entstammt der gemeinsamen Untersuchungdes Instituts für Molekulare Virologie, des Universitätsklinikums Ulm, der Technischen Universität Dresden und der CogniVerde GmbH. Sie ergab, dass Früchte und Kräuter der frühzeitigen Corona-Behandlung dienlich sein könnten. So soll eine Infektion über Atemwegsviren eingedämmt werden können, indem die Viruslast bei dem Eintritt in Nase und Rachen reduziert wird. 

Diese drei Lebensmittel sollen die Virenlast reduzieren

Insbesondere haben sie die Forscher drei Lebensmittel herausgegriffen. So sollen Grüner Tee, Granatäpfel und Preiselbeeren eine kraftvolle Wirkung zeigen.Grüner Tee ist ein Klassiker bei der Virenbekämpfung. Gesundheitliche Vorteile bringt er durch den Schutz vor saisonaler Grippe. Preiselbeeren wiederum sind reich an Vitamin C und auch Granatäpfel sind voller Antioxidantien und wirken entzündungshemmend.

Doch wie groß kann der Einfluss von Ernährung wirklich auf die Ausbreitung des Virus sein? Wir haben bei einem Arzt nachgefragt. 

Placebo-Effekt möglich

Dr. Edgar Wutscher, Obmann der Bundessektion Allgemeinmedizin der ÖÄK, vermutet hinter der Wirkung eher mehr Wunschdenken: „Der Glaube kann Berge versetzen. In der Medizin ist es in 50 Prozent der Fälle so, dass, wenn der Patient an irgendeinen Wirkstoff glaubt, der dann auch hilft." Immerhin würden diese drei Lebensmitteln keinen Schaden anrichten - im Vergleich zu einer Chemotherapie oder Antibiotika. "Und wenn es doch nicht hilft, ist immer noch der Doktor da."

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