Ukraine

Putin pumpt offenbar Gas in defekte Pipeline

Schwedische Behörden gehen davon aus, dass Russland Gas in eine defekte Pipeline pumpt. Das Leck an Nord Stream 2 ist größer geworden.

20 Minuten
Kreml-Machthaber Putin dreht weiter am Gashahn.
Kreml-Machthaber Putin dreht weiter am Gashahn.
apa/picturedesk ("Heute"-Montage)

Das Meeresgebiet rund um Gas-Lecks an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee ist für Untersuchungen abgesperrt worden. In den Ermittlungen wegen Verdachts der schweren Sabotage habe die schwedische Staatsanwaltschaft beschlossen, das Gebiet abzusperren, um Tatortuntersuchungen anstellen zu können, teilte Staatsanwalt Mats Ljungqvist am Montagabend mit.

Leck wird größer

Den schwedischen Behörden zufolge ist das Leck an Nord Stream 2 wieder größer geworden. Es scheine, als ob Russland aktiv Gas in die Röhre pumpe – und solange sich in der Pipeline Gas befinde, könne man sich den Rohren nicht nähern.

Nach Angaben der schwedischen Küstenwache wurde am Nachmittag ein fünf Seemeilen (knapp neun Kilometer) breites Gebiet abgesperrt. Das bedeutet, dass man dort unter anderem weder mit dem Schiff durchfahren noch ankern, tauchen oder fischen darf.

Weitere Raketenwerfer für die Ukraine

Unterdessen wollen die USA der Ukraine zeitnah vier weitere Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars zukommen lassen. Die Lieferung sei Teil eines neuen Hilfspakets im Umfang von 624 Millionen Dollar (rund 635 Millionen Euro), das voraussichtlich am Dienstag verkündet werden solle, teilten US-Gewährspersonen am Montag (Ortszeit) mit. Damit würde die Zahl der präzisen Mehrfachraketenwerfer mit hoher Reichweite, die Washington der Führung in Kiew bereitgestellt hat, auf 20 steigen.

Den Waffensystemen wird ein großer Anteil an jüngsten Geländegewinnen der ukrainischen Armee im Kampf gegen Russlands Angriffstruppen zugeschrieben. So konnte die Ukraine mit deren Hilfe Brücken treffen, über die das russische Militär seine Truppen mit Nachschub versorgt hatte. Auf diese Weise konnten ukrainische Kräfte leichter in zuvor von Russland kontrollierte Gebiete eindringen.

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