Fussball

Ukraine-Krieg sorgt für Verschiebungen beim ÖFB-Team

Die FIFA reagiert auf den Ukraine-Krieg. Österreichs WM-Play-off gegen Wales steigt wie geplant. Das mögliche Spiel ums WM-Ticket wird verlegt.
Sebastian Klein
08.03.2022, 20:48

Russlands Angriff auf die Ukraine sorgt auch im Sport für Chaos. Die Verbände FIFA und UEFA haben russische Klubs und die Nationalmannschaft bereits aus laufenden Bewerben ausgeschlossen. Am Dienstagabend wird nun bekannt, dass der Krieg in der Ukraine auch Auswirkungen auf das für Ende März geplante WM-Play-off hat.

Potenziell auch für Österreich. Das ÖFB-Team muss zwei Hürden absolvieren, um es zur Endrunde in Katar 2022 zu schaffen. Die erste heißt Wales. Das Play-off-Match in Cardiff steigt wie geplant am 24. März.

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Sollte Österreich aufsteigen, ist Geduld gefragt. Das entscheidende Play-off-Match steigt nicht wie ursprünglich angesetzt am 29. März, sondern erst im Juni. Stattdessen wird der ÖFB am 29. März einen Ländertest einschieben. Das gibt der Verband in einer Aussendung bekannt.

Darin heißt es:

Nach Gesprächen zwischen FIFA, UEFA und den Verbänden des Play-off Weges A (Ukraine, Schottland, Wales und Österreich) wurde die Entscheidung getroffen, das für 24. März angesetzte WM-Playoff-Spiel zwischen Schottland und der Ukraine aufgrund des Kriegs in der Ukraine zu verschieben. Die Beteiligten folgten einstimmig dem Antrag des Ukrainischen Verbandes (UAF). Damit wird auch das Finale dieses Playoff-Pfades mit möglicher Beteiligung des Nationalteams nicht wie geplant am 29. März zur Austragung kommen.

Die betroffenen Spiele werden für Juni neu terminisiert, alle Details dazu folgen nach der Anpassung des Spielkalenders in diesem Länderspielfenster auf die neuen Gegebenheiten. Das Playoff-Spiel des Nationalteams am 24. März in Cardiff gegen Wales ist davon nicht betroffen und findet planmäßig statt.

Die ÖFB-Auswahl wird am 29. März im Wiener Ernst-Happel-Stadion ein freundschaftliches Länderspiel bestreiten. Der Gegner wird zeitnah bekanntgegeben. Dieses Spiel wird im Zeichen einer Hilfsaktion für die Ukraine stehen.

"Wir tragen diese gemeinsame Entscheidung aus Solidarität mit der Ukraine selbstverständlich mit. Die unfassbare Lage in der Ukraine erfordert Flexibilität und den Willen, eine gemeinsame Lösung zu finden, auch wenn diese nicht ideal ist", sagt ÖFB-Präsident Gerhard Milletich.

"In dieser Lage treten sportliche Interessen in den Hintergrund. Wir nehmen die Entscheidung so an und werden uns bestmöglich auf die neue Situation einstellen", so Teamchef Franco Foda.

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