Mehrere Verletzte

Ukrainische Eigenbaurakete zerbombt Putins Waffenfabrik

Nächster Schlag gegen die Kriegsmaschinerie von Putin: Ukrainische Eigenbauraketen setzten eine Waffenfabrik in Brand. Es gab auch Verletzte.
Newsdesk Heute
27.06.2026, 18:09
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In der Nacht auf Samstag krachte es erneut im russischen Hinterland. Drei Langstreckenraketen schlugen in einer Waffenfabrik in Wolgograd ein – knapp 400 Kilometer hinter der Front. Besonders brisant: Die Raketen vom Typ "Flamingo" stammen aus ukrainischer Eigenproduktion, berichtet die "Krone".

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj postete ein Video von dem Angriff auf X und dankte seinen Streitkräften für die "Präzision" der Attacke. Demnach würden in der Fabrik Artilleriesysteme und Bauteile für Raketenwerfer hergestellt. Der nunmehrige Schlag habe ein Feuer ausgelöst.

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Hohe Reichweite

Auch von russischer Seite aus wurde der Angriff bestätigt. So berichtete der Gouverneur der Region Wolgograd, Andrej Botscharow, von Schäden an der Anlage. Zudem seien mindestens zehn Menschen verletzt worden. Die Brände seien inzwischen gelöscht worden.

Die "Flamingo"-Raketen wurden erstmals im vergangenen Sommer präsentiert und sollen eine Reichweite von 3.000 Kilometern haben. In der Vergangenheit hatten sie jedoch nicht mit Präzision geglänzt – dies dürfte sich nun geändert haben.

Der ukrainische Präsident betonte, dass die Reichweite der Raketen seines Landes weiter zunehme und der tägliche Druck die Grundlage für Frieden schaffen würde.

Tote in der Ukraine

Aber auch in der Ukraine kam es zu Angriffen. Russische Drohnen töteten in den Regionen Dnipropetrowsk und Sumy drei Menschen. So wurde in Nikopol ein Kleinbus getroffen. Es gab zwei Todesopfer und zwölf Verletzte. Ein weiterer Mann wurde bei einem Angriff in Sumy getötet. In Saporischschja wurden zwei Menschen verletzt.

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