Bayern-Verteidiger Lucas Hernandez strebt im Sommer einen Wechsel zu Paris SG an. Der 27-Jährige hat Bayern-Angebote zu einer Vertragsverlängerung ausgeschlagen und will zu PSG.
Dort muss sich der französische Nationalspieler aber auf einen ungemütlichen Empfang einstellen. Was wohl mit seiner Herkunft zu tun hat. Der Abwehrspieler wurde in Marseille geboren, der Heimat von PSG-Erzrivale Olympique.
"Du bist nicht willkommen, der Marseillais ... und wir werden es dich wissen lassen", schreibt Romain Mabille, Präsident des "Collectif Ultras Paris" bei Instagram zu einem Bild von Hernandez. Allerdings fügte der Ultras-Boss seiner Botschaft auch einen Smiley hinzu.
Fakt ist: Die PSG-Ultras haben in der vergangenen Saison mehrmals für Schlagzeilen gesorgt. Sie pfiffen Weltmeister Lionel Messi gnadenlos aus, protestierten sogar vor den Villen von Neymar und anderen Stars.
Knackpunkt für den Hernandez-Transfer könnte die hohe Ablöse werden. Bayern will bis zu 50 Millionen Euro für den französischen Teamspieler, der 2018 für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid verpflichtet wurde und zum teuersten Bundesliga-Spieler Deutschlands wurde.