Die Hitzewelle verstärkt sich in dieser Woche erneut, vor allem im östlichen Flachland zeichnen sich wieder Temperaturen von bis zu 40 Grad ab. Im Bergland bleibt die Neigung zu teils kräftigen Hitzegewittern erhöht. "Ein Ende der Hitzewelle ist aus heutiger Sicht erst Ende der kommenden Woche zu erwarten", teilt die Unwetterzentrale (uwz.at) mit.
Am Dienstag hält die Hitzewelle unvermindert an, weiterhin trocken und häufig sonnig bleibt es im Osten sowie in den südlichen Becken. Im Bergland sowie im nördlichen Hügelland ist mit einzelnen, aber durchaus heftigen Gewittern mit viel Regen, lokal auch Hagel und stürmischen Böen zu rechnen. Abseits davon weht nur schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen.
"Im Osten Österreichs steht am Dienstag der Höhepunkt der Hitzewelle bevor - mit 38 bis 40, evtl. bis zu 41 Grad! Der österreichische Allzeit-Temperaturrekord gerät in Gefahr. Auch die Nächte sind unerträglich heiß. Achtung - Hitzewarnung beachten", schreiben die Wetter-Experten von "Kachelmannwetter.com" auf ihrem X-Profil.
Die bisher höchste gemessene Temperatur in Österreich wurde am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich gemessen. Damals zeigte das Thermometer stolze 40,5 Grad an. Dieser Allzeitrekord dürfte in dieser Woche gebrochen werden.
Der Mittwoch startet trocken und häufig sonnig, ab Mittag nimmt die Schauer- bzw. Gewitterneigung aber vom Wald- und Mostviertel her zu. Dabei dreht der Wind auf West, kurzzeitig ist mit starken Böen zu rechnen. Zuvor werden noch einmal brütend heiße 34 bis 39 Grad erreicht.
Am Donnerstag scheint besonders im Osten zeitweise die Sonne, im Wald- und Mostviertel ziehen von der Früh weg Schauer und Gewitter durch. Diese breiten sich tagsüber aus, dabei besteht Unwetterpotenzial. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, bei Gewittern auch kräftig mit stürmischen Böen aus West bis Nordwest. Von West nach Ost liegen die Höchstwerte zwischen 28 und 37 Grad.