Deep-Fake-Verdacht

Unerwartete Wende – Jetzt zieht Ulmen vor Gericht

Nach den schweren Vorwürfen seiner Ex-Frau Collien Fernandes geht Christian Ulmen nun juristisch gegen den "Spiegel" vor.
Heute Entertainment
02.04.2026, 08:47
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Die Schlagzeilen um den deutschen Schauspieler und Comedian Christian Ulmen (50) reißen nicht ab. Nachdem seine Ex-Frau Collien Fernandes (44) im "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte, geht der "Jerks"-Star nun juristisch vor.

Seine Anwälte von der Kanzlei Schertz Bergmann haben beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den "Spiegel" beantragt. Der Antrag wurde am Dienstag eingereicht.

Wie "Bild" berichtet, wehrt sich Ulmen in dem Verfahren (Aktenzeichen 324 O 149/26) gegen drei zentrale Aspekte der Berichterstattung.

Diese drei Vorwürfe will Ulmen stoppen

Erstens soll der Verlag es künftig unterlassen, Ulmen zu unterstellen, Deepfake-Videos seiner Ex-Frau hergestellt und verbreitet zu haben. Zweitens soll nicht mehr behauptet werden, der Comedian sei Fernandes gegenüber gewalttätig geworden und habe sie schwer bedroht.

Der dritte Punkt betrifft einen Gerichtstermin in Palma de Mallorca im März 2026. Laut Ulmens Anwälten habe der "Spiegel" vergessen zu erwähnen, dass zu diesem Termin nur Collien Fernandes geladen war – und dass der Termin aufgehoben wurde.

Entscheidung steht noch aus

Der Antrag wurde dem Verlag am Mittwoch mit einer Frist zur Stellungnahme übersandt. Eine Entscheidung der Pressekammer steht noch aus.

Fernandes hatte in dem Bericht unter anderem von "virtueller Vergewaltigung" und Körperverletzung gesprochen. Nach ihrer Anzeige wurden Vorermittlungen eingeleitet. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

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