Am 10. Jänner 2026, gegen 14.30 Uhr, war ein 35-jähriger Belgier mit seinem Sportwagen auf der B197 Arlbergstraße unterwegs. Er fuhr vom Arlbergpass talwärts Richtung St. Anton am Arlberg. Neben ihm saß eine 30-jährige Belgierin. Trotz Schnee auf der Straße hatte der Lenker Sommerreifen montiert und das vorgeschriebene Kettengebot ignoriert. Zur selben Zeit kam ein 42-jähriger Rumäne mit einem Kastenwagen bergwärts entgegen.
Nach einer Rechtskurve verlor der Belgier auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schleuderte, drehte sich mehrmals und krachte frontal in den Kastenwagen.
Danach rutschte der Sportwagen noch weiter talwärts und touchierte zwei weitere Fahrzeuge, die gerade bergwärts unterwegs waren. Durch den heftigen Aufprall löste das Auto automatisch einen eCall-Notruf aus, wodurch die Einsatzkräfte rasch verständigt wurden.
Bei dem Unfall wurden sowohl die 30-jährige Beifahrerin als auch der 35-jährige Lenker und der 42-jährige Lenker des Kastenwagens verletzt. Alle drei mussten vom Rettungsdienst zu einem Arzt gebracht werden. Der Rumäne wurde wegen einer schweren Verletzung ins Krankenhaus Innsbruck eingeliefert.
An den beiden Hauptfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die zwei weiteren Autos, die gestreift wurden, blieben fahrbereit und wurden nur leicht beschädigt. Die B197 Arlbergstraße war für etwa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Im Einsatz standen die Rettung mit zwei Rettungswägen sowie die Polizei aus St. Anton am Arlberg und Klösterle (Vorarlberg). Nach Abschluss der Ermittlungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Landeck übermittelt.