Direkt vor Wettkampf

Unser Gold-Held erlitt bei EM blutige Kopfwunde

Missgeschick vor dem Sprung ins Becken! Österreichs Wasserspringer Anton Knoll passierte bei der EM in Paris ein schmerzhaftes Hoppala.
Sport Heute
04.08.2026, 19:43
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Update: 20.30 Uhr – Knoll/Lofti verpassen Medaillen

Österreichs Duo verpasste die Medaillen-Ränge im Synchron-Bewerb vom Turm klar. Anton Knoll und Dariush Lofti belegten im Finale den siebenten Platz.

Anton Knoll bietet am Dienstag einen ungewöhnlichen Anblick. Als Österreichs Star-Springer beim Synchron-Finale (Start: 19.30 Uhr) neben Partner Dariush Lofti auf dem Zehnmeterturm zum ersten Sprung antritt, hat er als einziger der 16 Finalisten eine Badehaube auf dem Kopf.

Geplant war das nicht.

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Was steckt dahinter? Knoll stieß sich auf dem Weg zum EM-Bewerb den Kopf und zog sich an seiner Sonnenbrille eine Schnittwunde zu, die genäht werden musste. Die Badehaube soll verhindern, dass die wirkenden Kräfte des Eintauchens nach Sprüngen aus zehn Metern Höhe die Wunde nicht aufreißen.

Für Knoll und Lofti sind in dieser Disziplin Europameister, holten vor zwei Jahren Gold. Die Vorbereitung verlief nach Verletzungs-Rückschlägen holprig. Das heimische Duo zählt auch wegen des Antretens der zuvor gesperrten Russen nicht zu den absoluten Favoriten.

Auch der Wettkampfstag startete nun also schmerzhaft.

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