Unwetter crasht ORF-Sommergespräch mit Werner Kogler

Im ORF-Sommergespräch musste es Vizekanzler Kogler nicht nur mit Lou Lorenz-Dittlbacher aufnehmen, sondern auch mit hereinbrechenden Naturgewalten.

Nach dem Gelsen-Klatscher von NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger sorgt auch das zweite Sommergespräch des ORF am Montag für Aufsehen. Kurz bevor Lou Lorenz-Dittlbacher und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) loslegen konnten, brach ein heftiges Gewitter über die Bundeshauptstadt herein.

Donnergrollen

Das sorgte an der gewählten Location für einige Probleme. Moderatorin Lorenz-Dittlbacher musste ihren Interview-Gast anfänglich beinahe niederschreien, um das Donnergrollen und Regenklatschen zu übertönen. 

Auf der Dachterrasse der MQ Libelle im Wiener Museumsquartier standen die beiden zwar (anfänglich) im Trockenen, hinter ihnen schien aber die Welt unterzugehen.

Es blitzte, donnerte und schüttete wie aus Kübeln – die Wetter-Experten der UWZ hatten bereits zuvor Warnstufe Rot für das gesamte Stadtgebiet ausgegeben.

Gebrechen

Nach einem Einspieler über Koglers Werdegang bei den Grünen, kam es zum nächsten Hoppala. "Ich habe nicht alles gehört, weil der Ton ausgefallen ist bei uns. Das können die Zuseherinnen und Zuseher ruhig wissen", entgegnete der Vizekanzler mit einem Lachen auf die Frage bezogen auf den Beitrag über seine Jugend. 

Nur rund 15 Minuten nach Beginn der Sendung musste Lorenz-Dittlbacher ihr Interview plötzlich unterbrechen. Der Wind hatte mittlerweile den Regen unter das Dach gepeitscht und den ORF-Star sowie den Vizekanzler eingewaschelt.

Flucht vor Regen

"Ich weiß nicht, ob's unsere Zuschauerinnen und Zuschauer sehen, aber ich sehe es jedenfalls: Sie [zu Werner Kogler] werden nass. Ich spüre, dass ich nass werde. Ich würde vorschlagen, wir gehen einmal hinein und reden drinnen weiter" – mit diesen Worten stoppte Lorenz-Dittlbacher das Gespräch.

Kogler folgte der Moderatorin zwar auf dem Fuße, schob aber noch ein "Bitteschön, wir halten viel aus. Das ist nicht das Problem" hinterher.

Sie und Kogler zogen sich daraufhin mit quietschenden Schuhen in die Innenräume zurück. Im Ersatzstudio im Inneren waren sie zwar vor der Nässe des Regens geschützt, das Prasseln der Tropfen war aber auch weiterhin deutlich zu hören.

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