Ein Unwetter hat am Berliner Höhenweg in Tirol für einen größeren Einsatz der Bergrettung gesorgt. Nachdem eine Brücke im Floitengrund vermutlich von den Wassermassen weggerissen worden war, konnten 20 bis 30 Wanderer ihre Tour nicht mehr fortsetzen. Die Bergrettung rückte aus und brachte alle Betroffenen sicher über den Bach.
Der Einsatz ereignete sich am Donnerstag gegen 13 Uhr im Bereich Ginzling im Zillertal. Die Einsatzkräfte wurden alarmiert, weil sich mehrere Wanderer auf dem Berliner Höhenweg zwischen der Berliner Hütte und der Greizer Hütte befanden und den angeschwollenen Bach nicht mehr queren konnten.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Brücke in der Nacht den enormen Wassermassen zum Opfer gefallen sein. Dadurch war der reguläre Übergang plötzlich nicht mehr passierbar und die Wanderer saßen auf ihrer Route fest.
Fünf Mitglieder der Bergrettung Ginzling machten sich auf den Weg zum Einsatzort. Über einen alternativen Weg und eine Notbrücke gelang es den Einsatzkräften, sämtliche Wanderer sicher auf die andere Bachseite zu bringen.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Nachdem alle Personen den Bach sicher überquert hatten, konnten sie ihre Wanderung fortsetzen.
Über die beschädigte Brücke wurden auch die Hüttenwirte der Greizer Hütte und der Berliner Hütte informiert. Ebenso wurden die zuständigen Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft Höhenwege verständigt, damit die Schäden behoben und weitere Wanderer rechtzeitig gewarnt werden können.