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Urologe - der Verpönte unter den Ärzten

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:13

Sein Untersuchungszimmer ist nicht so rosa und kuschelig wie beim Frauenarzt, Zuckerl und Schlecker wie Sie es vom Hausarztbesuch gewohnt sind, gibt es auch nicht. Also warum sollten Sie ihn regelmäßig besuchen? Gehen Sie zum Urologen - Aus Liebe zum Leben!

Sein Untersuchungszimmer ist nicht so rosa und kuschelig wie beim Frauenarzt, Zuckerl und Schlecker, wie Sie es vom Hausarztbesuch gewohnt sind, gibt es auch nicht. Also warum sollten Sie ihn regelmäßig besuchen? Gehen Sie zum Urologen – Aus Liebe zum Leben!

 

Die am häufigsten diagnostizierte Krebsart beim Mann ist das Prostatakarzinom. Potenzprobleme oder Tod können folgen, wenn die Erkrankung in der frühen Phase unbehandelt bleibt. Und das nur, weil sie oftmals zu spät erkannt wird! Deshalb gibt es Vorsorgeuntersuchungen. Fakt ist: Wer sich regelmäßig einer Kontrolle unterzieht, hat weniger zu befürchten als jemand, der erst bei Schmerzen den Gang zum Arzt wagt.

 

Die Erkennung von Prostatakrebs ist schwierig, da erst Symptome auftreten, wenn es schon zu spät ist:  Wenn der Tumor so groß geworden ist, dass er auf die Harnröhre übergreift und diese verengt.

 

Angst vor rektaler Untersuchung

Jährlich werden in Österreich 4500 neue Prostatakrebserkrankungen verzeichnet. Der Gedanke an den Urologen ist unangenehm, beängstigend. Er wird von Männern vor allem deshalb gefürchtet, weil er die Prostatauntersuchung rektal durchführt. Da wird das starke Geschlecht ganz schwach.

 

Er behandelt auch Frauen

Der Urologe beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen: Niere, Blase, Harnleiter und Harnröhre. Somit behandelt der vermeintliche "Männerarzt" auch Frauen, dessen Fachgebiet sich teilweise mit jenem des Frauenarztes überschneidet.

Elisabeth Mondl

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