Prozess in Norwegen

Urteil naht: So geht's Marius Borg Høibys Opfern

Am 15. Juni wird das Urteil gegen Marius Borg Høiby verkündet. Die mutmaßlichen Opfer bereiten sich auf den wichtigen Tag vor.
Heute Entertainment
12.06.2026, 11:52
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Am kommenden Montag wird im Bezirksgericht Oslo das Urteil gegen Marius BorgHøiby (29) verkündet. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) wurde von Februar bis März wegen mehrerer Vorwürfe, darunter Vergewaltigung und Gewalt in Beziehungen, vor Gericht gestellt.

Nicht nur der Angeklagte und die norwegische Königsfamilie blicken mit Spannung auf diesen Termin. Auch für die sieben mutmaßlichen Opfer könnte das Urteil einen Wendepunkt darstellen.

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Wie gala.de unter Berufung auf Dana Press berichtet, haben sich mehrere Anwälte der geschädigten Frauen zu Wort gemeldet. Anwältin Heidi Reisvang erklärte: "Die Geschädigten versuchen so gut es geht, ihr Leben weiterzuleben, sind aber natürlich von dem geprägt, was sie erlebt haben, dem Gerichtsverfahren und dem Druck der Medien."

Opfer wollen nicht im Gerichtssaal erscheinen

Die Anwälte forderten im Prozess Schmerzensgeld in Höhe von mehr als einer Million norwegischen Kronen für drei ihrer Mandantinnen. Die sogenannte "Frogner-Frau" – Marius' letzte Ex-Freundin vor dem Prozess – wird bei der Urteilsverkündung nicht anwesend sein.

Ihre Anwältin Mette Yvonne Larsen wurde gefragt, ob ihre Mandantin ins Gericht kommen werde, und antwortete knapp: "Nein. Das möchte sie nicht."

Eine Geschädigte wird beim Urteil dabei sein

Anders verhält es sich bei der "Geschädigten C". Deren Anwältin Hege Salomon erklärte: "Sie ist gespannt auf das Urteil. Viele fragen nach der Strafhöhe, aber für sie ist es am wichtigsten, ob Marius in dem Anklagepunkt, der meine Mandantin betrifft, für schuldig befunden wird."

Salomon bestätigte, dass ihre Mandantin bei der Urteilsverkündung anwesend sein wird. Die Staatsanwaltschaft hatte im Prozess eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten gefordert.

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