Die USA wollen laut dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf den Iran mit verschiedenen Methoden zum Aufgeben bringen. "Der Feind versucht in seiner neuen Strategie, durch eine Seeblockade, wirtschaftlichen Druck und Medienmanipulation den Zusammenhalt des Landes zu zerstören, um uns zur Kapitulation zu zwingen", sagte Ghalibaf in einer am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichten Botschaft.
Auf einen von den USA vorgelegten Friedensplan, den Teheran nach eigenen Angaben noch prüft, ist der einflussreiche Politiker und Chefunterhändler in den Gesprächen mit den USA nicht weiter eingegangen.
Der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei erklärte laut iranischen Staatsmedien mit Blick auf den Vorschlag, Teheran werde "seine Positionen endgültig festlegen" und diese dem Vermittler Pakistan mitteilen.
US-Präsident Donald Trump forderte unterdessen ein Ende des Kriegs und drohte dem Iran gleichzeitig mit verstärkten Angriffen, falls das Land seinen Bedingungen nicht zustimmen sollte.
Auch die ZIB2 nahm sich am Mittwochabend dem Iran-Krieg an. Mit Mirjana Spoljaric Egger vom Internationalen Roten Kreuz sprach Armin Wolf über die humanitäre Situation im Iran. Mehr als die humanitäre Situation habe sie die "ständige Ungewissheit" in der Bevölkerung erschüttert. Alle würden sich fragen, wann wieder Normalität einkehre. Das sei wichtiger als die humanitäre Krise
Wir haben nicht die Fähigkeit Dutzenden von Millionen Menschen zu helfen, falls die Situation eskaliere. "Ich hoffe, dass der Krieg vorbei ist." Noch sei er aber "für uns nicht vorbei". Deeskalation sei der einzige Weg, die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu ermöglichen. Kriege könne man nur durch Verhandlungen erreichen, ist sie überzeugt.