Nach viereinhalb Wochen Krieg

USA sehen entscheidende Tage im Iran-Krieg

US-Verteidigungsminister Hegseth sieht die nächsten Tage als entscheidend. Er bevorzugt ein Abkommen – bis dahin "verhandeln wir mit Bomben".
Newsdesk Heute
31.03.2026, 22:44
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Der Iran-Krieg dauert mittlerweile viereinhalb Wochen. Der ursprünglich ausgegebene Zeitplan umfasst vier bis sechs Wochen. Nun sieht US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die entscheidende Phase gekommen. "In nur einem Monat haben wir die Bedingungen festgelegt – die kommenden Tage werden entscheidend sein", sagte er bei einer Pressekonferenz in Washington.

Das Ziel des Pentagons sei es, die Raketen, Drohnen und die Marine des Iran zu zerstören. Die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus erklärte Hegseth dagegen nicht zu einem militärischen Ziel – das sei eine Mission für andere Nationen.

Wie n-tv.de unter Berufung auf dpa und Reuters berichtet, betonte Hegseth, er bevorzuge es, den Krieg mit einem Abkommen zu beenden. "In der Zwischenzeit werden wir mit Bomben verhandeln", so der selbsternannte Kriegsminister.

Neue iranische Führung soll "klüger" sein

Hegseth forderte die neue iranische Führung auf, sich klüger zu verhalten als die alte und einem Abkommen zuzustimmen. US-Präsident Donald Trump sei dazu bereit. "Wenn der Iran nicht bereit ist, wird das US-Kriegsministerium mit noch größerer Intensität weitermachen."

Experten gehen allerdings davon aus, dass derzeit radikalere Kräfte im Iran das Sagen haben als vor dem Krieg. So galt etwa Ali Laridschani, Leiter des iranischen Sicherheitsrats, als Pragmatiker. Er starb jedoch bei einem israelischen Luftangriff Mitte März.

Pentagon: Iran militärisch am Ende

Trotz anhaltender iranischer Angriffe auf Israel, Saudi-Arabien und Kuwait bekräftigte Hegseth, der Iran sei militärisch am Ende. "Ja, sie feuern noch ein paar Raketen ab. Aber wir fangen sie ab." Die Zahl der iranischen Drohnen und Raketen sei so gering wie nie zuvor in diesem Konflikt.

Zur möglichen Unterstützung des Iran durch Russland und China sagte Hegseth: "Wir wissen genau, was sie tun oder nicht tun." Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte behauptet, Russland habe den Iran mit Drohnen und Geheimdienstinformationen versorgt. Moskau dementierte dies.

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