Minister kündigt Treffen an

USA und Dänemark beraten über Grönland-Konflikt

US-Außenminister Rubio plant Gespräche mit Dänemark, nachdem Trump erneut Interesse an einer Übernahme Grönlands bekundet hat.
Newsdesk Heute
07.01.2026, 21:53
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Vor dem Hintergrund der Spannungen rund um Grönland hat US-Außenminister Marco Rubio für nächste Woche ein Treffen mit Regierungsvertretern aus Dänemark angekündigt. Das Gespräch hat Rubio am Mittwoch vor Journalisten angekündigt. Dänemarks Außenminister Lars Lökke Rasmussen hat laut eigenen Angaben am Montag um ein Treffen mit Rubio gebeten, nachdem US-Präsident Donald Trump wiederholt seinen Willen zur Übernahme von Grönland durch die USA geäußert hat.

Trump hat am Sonntag den US-Anspruch auf das zu Dänemark gehörende Grönland bekräftigt: "Wir brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit, und Dänemark wird nicht dazu in der Lage sein", hat er an Bord des Präsidentenflugzeugs Air Force One gesagt. Er hat hinzugefügt: "Lassen Sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen."

Nach dem US-Militärangriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro sind bei westlichen Partnern der USA die Sorgen gewachsen, dass Trump es mit seinen Drohungen rund um die Übernahme des rohstoffreichen und strategisch wichtigen Grönlands ernst meinen könnte. Am Dienstag haben mehrere Staatenlenker – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – eine Erklärung veröffentlicht, in der sie Dänemark ihre Unterstützung zusichern.

Grönland gehört zwar zum EU- und Nato-Staat Dänemark, hat aber eine weitreichende Autonomie. Umfragen zeigen, dass die große Mehrheit der rund 57.000 Bewohner auf der Arktis-Insel die völlige Unabhängigkeit von Dänemark will. Gleichzeitig lehnen die Grönländer aber mehrheitlich eine Eingliederung der Insel durch die USA ab.

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