Für einige Menschen sind Graffitis Streetart, für die anderen ist es purer Vandalismus und Sachbeschädigung. Ob einem die besprayten U-Bahn-Waggons nun gefallen oder nicht, sei hier jedem selber überlassen. Eines ist allerdings klar: Legal ist der "Adrenalinkick" aus der Spraydose nicht. Diese Form von Vandalismus sorgt nämlich bei den Wiener Linien und den Personen, die die besprühten Züge wieder auf Vordermann bringen müssen, für viel Ärger.
Obwohl Graffiti für viele meist als Kavaliersdelikt angesehen wird, kann der "Spaß" äußerst teuer werden und die Täter tausende Euro kosten. Die Kunstform wird als Sachbeschädigung geahndet und im schlimmsten Fall sogar mit Haftstrafen von bis zu fünf Jahren bestraft.
Wer sich also künstlerisch verwirklichen will, sollte lieber die Finger von Zügen lassen und sich in den dafür vorgesehenen Zonen – wie beispielsweise dem Donaukanal – austoben.