Vandalen sprayten "Mörder" auf Hainburger-Impfstraße

Impfgegner beschmierten am Dienstagabend den Eingangsbereich der am 22. April neu eröffneten Impfstraße in Hainburg (NÖ).

Die Corona-Impfungen sind in Österreich freiwillig. Dennoch kommt es vor, dass sich Virus-Gegner über die Immunisierungsstrategie der österreichischen Regierung echauffieren. Einen neuen Tiefpunkt entdeckte ein "Heute"-Leserreporter nämlich am Mittwochnachmittag gegen 15:00 Uhr in Hainburg (Bezirk Bruck).

Polizei ist informiert

Bei der Kulturfabrik, die am 22. April als Impfstraße eröffnen wird, ließen es sich Unbekannte am Dienstagabend nicht nehmen, mehrere Stellen im Eingangsbereich mit dem Schriftzug "Mörder" zu beschmieren. "Ich bin gestern am späten Abend darüber informiert worden", so Bürgermeister Helmut Schmid auf "Heute"-Anfrage. Er benachrichtigte sofort die Exekutive, die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

Inzwischen habe man die Schriftzüge wieder entfernen können: "Der materielle Schaden ist nicht so hoch." Dennoch verurteile Schmid den Vandalenakt scharf: "Solche Aussagen verhöhnen die Opfer der Pandemie, das Gesundheitspersonal, das tagtäglich in den Spitälern kämpft und jene Personen, die mit den Langzeitfolgen der Krankheit zu kämpfen haben."

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