Nach wiederholten Fällen von Vandalismus und Vermüllung beim Fun-Court prüft die Gemeinde Michelhausen nun die Installierung einer Videoüberwachung, wie die Marktgemeinde auf ihrer Homepage mitteilte.
Die Maßnahme werde in Erwägung gezogen, nachdem bisher gesetzte Schritte – darunter Informationstafeln, Warnhinweise sowie wiederholte Aufforderungen zu korrektem Verhalten – "keine nachhaltige Verbesserung gebracht haben".
Zuletzt wurde ein Elektroanschlusskasten am Gelände erheblich beschädigt. Außerdem wurde der Kunstrasen durch Fahr- und Bremsmanöver mit einem zweirädrigen Kraftfahrzeug beschädigt. "Regelmäßig bleiben zudem Verpackungen, Getränkedosen und anderer Müll auf der Anlage zurück. Immer wieder werden auch Glasscherben auf dem Spielfeld vorgefunden, wodurch nicht nur zusätzliche Reinigungskosten entstehen, sondern auch die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer beeinträchtigt wird", heißt es.
"Es ist enttäuschend, dass mit einer Freizeitanlage, die allen Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern zur Verfügung steht, derart sorglos umgegangen wird. Wir haben in den vergangenen Jahren auf Information, Appelle und Rücksicht gesetzt. Da diese Maßnahmen leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, prüfen wir nun die Installierung einer Videoüberwachung beim Fun-Court. Unser Ziel ist nicht, jemanden zu überwachen, sondern unsere öffentliche Infrastruktur vor weiteren mutwilligen Beschädigungen zu schützen. Jeder Euro, der für Reparaturen und Reinigungsarbeiten ausgegeben werden muss, fehlt letztlich anderswo", so Bürgermeister Bernhard Heinl.
Sollten sich die Vorfälle fortsetzen, stehe auch eine vorübergehende Sperre des Fun-Courts im Raum.