1,5 Meter tief verschüttet

Vater vor Augen von Kindern von Lawine mitgerissen

Ein Skitourengeher aus der Steiermark wurde bei der Riesneralm von einer Lawine verschüttet – seine Kinder beobachteten das Unglück aus der Ferne.
André Wilding
16.01.2026, 07:56
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Ein 57-jähriger Skitourengeher aus Graz befand sich am Donnerstag gegen 13.44 Uhr allein im freien Gelände nordwestlich der sogenannten "Gstemmerscharte", etwa 100 Meter unterhalb des Gipfelbereiches.

In ungesichertes Gelände gefahren

Der Mann war zuvor über das Skigebiet der Riesneralm ins ungesicherte Gelände abgefahren und hatte dort zum Skitourenaufstieg umgerüstet. Beim anschließenden nordostseitigen Abfahren löste sich aus bislang ungeklärter Ursache eine Lawine, die den Mann erfasste und rund 1,5 Meter tief verschüttete.

Die beiden erwachsenen Kinder des Mannes, die sich zum Unfallzeitpunkt im Skigebiet der Riesneralm aufhielten, konnten den Lawinenabgang aus größerer Entfernung beobachten und setzten umgehend einen Notruf ab. Durch die rasche Alarmierung konnte die Rettungskette unverzüglich in Gang gesetzt werden.

Unterkühlt, leicht verletzt

An der Rettungsaktion waren Kräfte der Alpinpolizei, der Pistenrettung der Riesneralm, der Bergrettung sowie der ÖAMTC-Rettungshubschrauber beteiligt. Der Verschüttete konnte aufgrund der raschen Reaktion der Einsatzkräfte, vor allem der Crew des Rettungshubschraubers C99, gerettet werden.

Der Mann erlitt leichte Verletzungen sowie eine Unterkühlung und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in das Diakonissenkrankenhaus Schladming geflogen. Die Erhebungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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