Vatikan startet eigenes Pokémon Go

Statt bunter Anime-Monster fängt man mit der religiösen Version des Spiels katholische Heilige. Eine eigene Währung kann gespendet werden.
Gläubige Katholiken können ihren Sammeltrieb ab sofort mit einer eigenen Version des Augmented-Reality-Spiels Pokémon Go befriedigen. Im Android- und iOS-Game "Follow JC Go" macht sich der Spieler nicht wie im Original auf die Jagd nach bunten Monstern, sondern trägt virtuelle Abbilder von Heiligen in seine Sammlung ein. Wie religion.orf.at unter Bezug auf Lokalmedien berichtet, hat die Anwendung auch schon den Sanktus von Papst Franziskus.

Wie das weltweit erfolgreiche Pokémon Go basiert "Follow JC Go" auf GPS-Technologie und erweiterter Realität. Das Smartphone zeigt dabei die virtuellen Wesen in der echten Welt an. Der Spieler bewegt sich auf der Suche nach Monstern - oder Heiligen - also nicht nur am Bildschirm, sondern muss tatsächlich losmarschieren.

Der pädagogische Hintergedanke: Wer einem Heiligen begegnet, der muss Quizfragen über ihn beantworten, um ihn zu "fangen" bzw. ihn zu seiner Sammlung hinzuzufügen.

Die App misst außerdem auch drei Werte des Spielers, nämlich die Flüssigkeitszufuhr, die Ernährung und das Gebet. So solle die körperliche und geistige Gesundheit gefördert werden. Die Spielwährung Denarios kann man für wohltätige Zwecke spenden.

Derzeit gibt es die Anwendung nur auf Spanisch. Sie wurde anlässlich des Weltjugendtages am 22. Jänner in Panama entwickelt. (red)





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