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Venedig plant Hochwasserschutz für den Markusplatz

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:09

Der Markusplatz in Venedig ist einer der prächtigsten und schönsten Plätze der Welt. Ausgerechnet dieser weltbekannte Ort ist jedoch der tiefste Punkt der Stadt und besonders vom Hochwasser gefährdet. Ein spezieller Schutz soll künftig im Falle von "Acqua alta" Abhilfe schaffen.

Der Markusplatz in Venedig ist einer der prächtigsten und schönsten Plätze der Welt. Ausgerechnet dieser weltbekannte Ort ist jedoch der tiefste Punkt der Stadt und besonders vom Hochwasser gefährdet. Ein spezieller Schutz soll künftig im Falle von "Acqua alta" Abhilfe schaffen.

Der für die Markusdom zuständige Denkmalschutz hat einen Ingenieur damit beauftragt, einen Plan zum Schutz der Sehenswürdigkeit auszuarbeiten. Denn der Eingang zur "Basilica di San Marco" am Markusplatz ist der tiefste Punkt Venedigs.

Ein hydraulisches System soll künftig die Kanalisation rund um den Markusplatz trockenlegen. Das Projekt würde 2,5 Millionen Euro kosten. Das Geld soll von Sponsoren kommen, möglicherweise wird sogar international nach Geld gesucht.

Bis 2018 ist auch das neue Dammsystem MOSE voll funktionsfähig. Dieses soll die ganze Lagune vor Hochwasser schützen bzw. dieses abschwächen. Allerdings wäre der Markusdom trotzdem von den Fluten betroffen.
Der Markusdom wurde zwischen 1063 und 1094 als Stiftung des Dogen Demenico Contarini errichtet. Er ist seit 1807 die Kathedrale des Patriarchen von Venedig.

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