Gegen den LASK wurde wegen Verstößen gegen das Verbot von Dritteigentümern an Spielerrechten ermittelt, wegen mangels an Beweisen wurde das Verfahren nun eingestellt. Auch formelle Gründe führten zur raschen Einstellung des Verfahrens.
In insgesamt fünf abgehaltenen Sitzungen hat der Senat 5 in Summe 42 Nachfragen und Anforderungen an den Klub gestellt, mehrere Zeugen einvernommen und rund 400 Seiten an relevanten Unterlagen geprüft. Dazu wurden Spielervermittler, Vertreter von Bundesliga-Klubs, Spieler und ein Belastungszeuge einvernommen. Die Bundesliga-Gremien sind nun zu dem Entschluss gekommen, dass es keine Strafe gibt.
Senat-5-Vorsitzender Dr. Thomas Hofer-Zeni erklärt: "Unabhängig von der emotional geführten Diskussion in der Öffentlichkeit, hat der Senat auch dieses Verfahren stets auf einer rein rechtlichen und objektiven Basis durchgeführt und geurteilt. Nach vielen intensiven Stunden der Prüfung und Befragung von Parteien und Zeugen ist der Senat 5 zu dem Ergebnis gekommen, das Verfahren einzustellen.
Seit 23. April wurde intensiv gegen mögliche Transferrechts-Verstöße ermittelt, nun ist die Causa LASK geschlossen.