Server lahmgelegt

Vergeltungsschlag – Iran-nahe Gruppe hackt US-Konzern

Der US-Medizinkonzern Stryker wurde Opfer eines Cyberangriffs. Die Täter sollen Iran-Sympathisanten sein. Sie wollten sich rächen.
Newsdesk Heute
11.03.2026, 21:24
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Eine Iran-nahe Hackergruppe hat einen Cyberangriff auf den US-Medizintechnikkonzern Stryker für sich beansprucht. Die Gruppe Handala bekannte sich in einem Posting auf X zu der Attacke auf den US-Konzern.

So war die Rede von einem Vergeltungsschlag für den "brutalen Angriff" auf eine iranische Grundschule mit womöglich mehr als 150 Toten vom 28. Februar. Den Hackern zufolge wurden bei der Cyberattacke mehr als 200.000 Systeme und Server in 79 Ländern lahmgelegt.

Reparaturarbeiten laufen

Stryker ist nach eigenen Angaben weltweit einer der führenden Anbieter von Medizintechnologie, die unter anderem in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Ein Konzernsprecher bestätigte dem "Wall Street Journal" die Störung.

"Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Systeme und den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen", zitierte das Blatt den Sprecher. Die Hackergruppe Handala trat erstmals 2022 in Erscheinung und hatte zuletzt eine Reihe von Cyberangriffen auf israelische Unternehmen sowie Firmen in der Golfregion für sich beansprucht.

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