Verrückte Berichte

Mullah-Propaganda erklärt Netanjahu für tot

Die Berichte der iranischen Staatspropaganda werden immer verrückter. Netanjahu soll tot sein und die USA stünden vor einer Kapitulation.
Newsdesk Heute
11.03.2026, 16:24
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Im Iran ist das Mullah-Regime darum bemüht, der Bevölkerung eine andere Realität des Krieges aufzutischen. Die Geschichten werden immer absurder. So ist vom Tod des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu die Rede.

Die Kampfhandlungen würden demnach zugunsten des Iran laufen. Sowohl die USA als auch Israel stünden kurz vor einer Kapitulation. Zudem wird von neuen Wunderwaffen berichtet, die bald zum Einsatz kommen sollen.

Wilde Spekulationen

So schrieb das Sprachrohr der iranischen Revolutionsgarden – die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim – von einer schweren Verwundung oder gar vom Tod von Netanjahu.

Demnach würde man auch in Israel über diese Möglichkeit spekulieren. Als Indiz dafür betrachtet man, dass der israelische Ministerpräsident in den letzten drei Tagen kein Video gepostet habe. Die Lüge flog jedoch schnell auf. Am Dienstag besuchte Netanjahu das Nationale Notfallzentrum für Gesundheit. Dies wurde auf Video festgehalten.

Die Ironie dahinter kann oder will die iranische Propaganda wohl nicht verstehen. Vom neuen Ober-Mullah Modschtaba Chamenei fehlt jede Spur. Bei ihm sei dies aber ein Zeichen von Stärke, bei Netanjahu offenbar ein Grund, um ihn für tot zu erklären.

Angeblich 200 tote US-Soldaten

Über das Sprachrohr des iranischen Militärs, Defa Press,  dröhnt General Ali Abdollahi Aliabadi, dass man den Krieg fortsetzen werde, bis der Feind "vollständig besiegt" sei. Der Fakt, dass Israels Luftwaffe erst vor Kurzem Aliabadis Stabschef, Dutzende weitere Generäle und Führungspersönlichkeiten aus Militär sowie Politik getötet hat, wird freilich ausgespart.

Auch die vernichtenden Schläge gegen die iranische Luftwaffe, Marine und Flugabwehr, die zu immensen Verlusten geführt haben, werden von den Mullah-Medien nicht erwähnt. Von ihnen hören die Iraner stattdessen, dass 200 US-Soldaten gefallen oder verletzt seien. Tatsächlich kamen bisher sieben amerikanische Militärs ums Leben. Auch von modernen Waffen, die in den Krieg eingebracht werden, ist zu hören.

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