Eine außergewöhnliche Rettungsaktion ereignete sich Montagmittag in der Nähe des LKH Leoben: Ein junger Bub entdeckte ein schwer verletztes Tier, das zunächst für einen Marder gehalten wurde.
Dank des schnellen und besonnenen Handelns mehrerer Anrainer konnte das Tier gesichert, warm gehalten und von der Tierklinik Gilli-Deutsch übernommen werden. "Der kleine Fridolin, wie wir ihn nennen, hat sich erfreulicherweise gut erholt und ist inzwischen wieder recht fit", berichten die Tierschützer.
Doch Fridolin zeigt sich derzeit noch eher aggressiv gegenüber Menschen. Deshalb wurde entschieden, ihn vorerst bei der Wildtierhilfe "Kleine Wildtiere in großer Not" unterzubringen. Dort kann genau beobachtet werden, ob es sich um ein zahmes Frettchen handelt oder um einen in Freiheit lebenden Iltis – ein echtes Rätsel für die Experten.
"Uns ist es sehr wichtig, kein Wildtier unnötig einzusperren – aber auch kein Haustier in die Freiheit zu entlassen, wenn es dafür nicht geeignet ist", erklärt der Verein.Wer sein Frettchen vermisst oder Hinweise geben kann, wird dringend gebeten, sich zu melden. Für Fridolin zählt jetzt nur eins: vollständig gesund zu werden.