Im März 2025 kam es im steirischen Hochschwab zu einem gefährlichen Angriff auf eine von Herbert Kickl angelegte Kletterroute – wir berichteten. Auf der Route "Geheimer Schwob" am Ausweichkogel wurden sämtliche Bohrhaken entfernt. Die Sicherung war damit zerstört, ein Sturz jederzeit möglich.
Die Route war im Oktober 2020 von Kickl gemeinsam mit zwei Bekannten erstbegangen worden. Kurz nach der Tat bekannten sich linke Aktivisten in einem Online-Forum offen zur Sabotage. Die Aktion wurde als politischer Protest gegen den FPÖ-Chef bezeichnet.
Nun gibt es neue Entwicklungen. Laut "Kleiner Zeitung" wird "gegen zwei namentlich bekannte Personen" sowie gegen unbekannte Täter ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Leoben führt das Verfahren wegen Sachbeschädigung und Diebstahl. Aufgrund des politischen Hintergrunds wurde auch das Landesamt für Staatsschutz und Extremismus-Bekämpfung eingeschaltet.
Die Alpinpolizei überprüfte nach dem Posting den Tatort. Dabei wurde bestätigt, dass die Bohrhaken entfernt waren und die Route nicht mehr gesichert geklettert werden konnte.
Die FPÖ zeigte sich empört. Der steirische FPÖ-Landtagsklub setzte 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Die Ermittlungen laufen seit 19. März, mehrere Sachverhaltsdarstellungen gingen bei den Behörden ein.
Weitere Details gibt es vorerst nicht. Justizministerin Anna Sporer (SPÖ) verweist auf laufende Ermittlungen, Datenschutz und den Schutz der Persönlichkeitsrechte. Das Verfahren ist nicht abgeschlossen, es gilt die Unschuldsvermutung.