"Sieht nicht gut aus"

Verletzungsschock um DFB-Star – droht jetzt das WM-Aus?

Deutschland jubelt über den zweiten WM-Sieg, doch verlor dabei eine wichtige Stammkraft. Nico Schlotterbeck verletzte sich wohl schwer.
Sport Heute
21.06.2026, 06:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Deutschland feierte gegen die Elfenbeinküste den zweiten Sieg bei der WM, doch die Freude wurde von einer Verletzung überschattet. Abwehrchef Nico Schlotterbeck blieb nach dem 2:1-Erfolg zur Pause in der Kabine. Bei Bundestrainer Julian Nagelsmann schrillen die Alarmglocken.

Mit Schmerzmittel bis zur Halbzeit

Der BVB-Verteidiger war bereits nach 13 Minuten böse umgeknickt, biss zunächst aber auf die Zähne. Mit Schmerzmittel schleppte sich der 26-Jährige noch bis zur Halbzeit über den Platz. Danach war Schluss, Antonio Rüdiger rückte für ihn in die Abwehrzentrale. Nach dem Abpfiff machte Nagelsmann keinen Hehl daraus, wie ernst die Lage sein könnte. "Es sieht nicht gut aus – leider!", sagte der 38-Jährige im ZDF. Eine genaue Diagnose soll nun eine MRT-Untersuchung am Sonntag bringen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Der erste Verdacht des Teamchefs lässt nichts Gutes erahnen. "Er hat irgendwas am Innenband. Er muss morgen ins MRT", erklärte Nagelsmann. Sollte das Band am linken Knöchel strukturell betroffen sein, droht Schlotterbeck eine längere Pause. Damit wäre auch seine weitere WM in Gefahr.

Warum der Innenverteidiger nach dem Vorfall überhaupt noch so lange weiterspielte, erklärte Nagelsmann ebenfalls. Am Ende sei es auch eine Spielentscheidung, ob ein Spieler noch Leistung bringen könne. "Und er hat es bis zur Pause noch sehr gut gemacht", meinte der Bundestrainer.

Für Schlotterbeck käme ein längerer Ausfall zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Nicht nur sportlich wäre ein WM-Aus ein harter Schlag. Auch seine Klub-Zukunft könnte betroffen sein. Hintergrund: Im neuen BVB-Vertrag des Verteidigers, der bis 2031 läuft, soll eine Ausstiegsklausel verankert sein. Ausgewählte Klubs könnten ihn demnach bis zur Woche nach dem WM-Finale am 19. Juli für eine festgeschriebene Ablöse zwischen 50 und 60 Millionen Euro verpflichten.

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

Zu diesen Klubs gehört laut "Bild" auch Real Madrid. Zuletzt gab es wieder Gerüchte, dass Real-Trainer José Mourinho einen neuen Linksfuß für die Innenverteidigung sucht und dabei auch Schlotterbeck im Blick haben soll.

Für den Deutschen wäre es der nächste bittere Verletzungsrückschlag binnen kurzer Zeit. Bereits im April 2025 hatte sich Schlotterbeck den Meniskus gerissen und war 156 Tage ausgefallen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.06.2026, 06:00
Jetzt E-Paper lesen