Es sollte eine Überraschungsparty zum Geburtstag seiner Verlobten Cristina Seymandi (47) sein – eine Überraschung wurde es dann tatsächlich, aber der besonders üblen Art!
Der bekannte und vermögende Turiner Bankier Massimo Segre (64) trat mit einem Zettel ans Mikrofon und beginnt zu sprechen: "Ich habe immer gedacht, dass eine Person zu lieben bedeutet, an ihrem Wohlergehen interessiert zu sein, noch mehr als an seinem eigenen. An diesem Abend schenke ich Cristina die Freiheit zu lieben. Einen bekannten Anwalt zu lieben, an dem sie sicher mehr hängt, als an mir. [...] Diese Beziehung endet noch heute Abend."
Die Gäste, allen voran aber seine nun Ex-Verlobte, waren geschockt. Segre verließ daraufhin die Party, Seymandi lief ihm hinterher. "Wenn ich gewusst hätte, was Signor Segre da vor hat, hätte ich die Einladung sicher nicht angenommen", sagt Maurizio Arena gegenüber dem "Corriere della Sera" – er war an besagtem Abend als DJ engagiert.
VIDEO: So stellte Banker seine Verlobte vor allen bloß
Ob tatsächlich irgendeiner der Gäste von der Rache-Aktion des Bankiers gewusst hat, ist noch Gegenstand zahlreicher Diskussionen – angeblich soll das Personal Bescheid gewusst haben. "Es war eine total surreale Situation, ich habe versucht, die Atmosphäre mit Bob Sinclair zu retten, dieses eiserne Schweigen", sagt der DJ.
Seit dem Vorfall reißen die Diskussionen in den sozialen Medien nicht ab. Italienische Influencer, so zum Beispiel die TV-Persönlichkeit Viviana Bazzani, fragen ihre Follower: "Auf welcher Seite seid ihr, Team Massimo oder Team Cristina?" Und ist es wirklich in Ordnung, seine Verlobte trotz ihres bewiesenen Betrugs vor versammelter Mannschaft bloßzustellen?
Die meisten Kommentare unter den Videos sind eindeutig: Alle "feiern" Segre für die Rache-Aktion an seiner untreuen Freundin. "Segre ist mein absolutes Idol", schreibt User Paolo Libertini. "Er hat sie mit Klasse und Eleganz abserviert – super gemacht!", meint Annalisa. Nach Kommentaren, in denen jemand für Cristina Partei ergreift, sucht man dagegen vergeblich.
Aber wie sind Cristinas Affären (es sollen zwei gewesen sein) überhaupt ans Licht gekommen? Laut Schauspielerin Bazzani habe er auf der Party auch erklärt, dass er sie von Privatdetektiven habe beschatten lassen – und auf der Party sogar Beweisfotos vorgelegt.
So soll sie nicht nur mit dem besagten Anwalt etwas gehabt haben, sondern noch mit einem weiteren Mann der Turiner High Society – einem Großindustriellen. Ein weiteres, maximal peinliches Detail, das Bezzani zum Besten gibt: "Der Anwalt, mit dem Cristina ihren Verlobten betrogen hatte, war gemeinsam mit seiner Frau unter den Party-Gästen."