Die seit Juni 2023 vermisste Melissa Casias aus New Mexico ist tot. Die 53-Jährige arbeitete als Assistentin am Los Alamos National Laboratory und verschwand spurlos, nachdem sie weder zur Arbeit erschienen war noch nach Hause zurückgekehrt war.
Ein Wanderer entdeckte Ende Mai menschliche Überreste im Carson National Forest. In unmittelbarer Nähe fand die Polizei auch eine Schusswaffe. Die Identität der Toten wurde vom Büro des Gerichtsmediziners bestätigt. Die Todesursache ist noch unklar, die Ermittlungen laufen weiter.
Die Familie teilte in sozialen Medien mit: „Das ist viel zu verarbeiten, unsere Herzen sind schwer und wir werden weiterhin Antworten suchen.“ Laut Familie wurde Casias in einem Gebiet gefunden, das zuvor bereits durchsucht worden war.
Der Fall Casias wurde im Internet zum Mittelpunkt von Spekulationen: In verschiedenen Online-Foren wurde über Verbindungen zwischen mehreren Todesfällen und Vermisstenfällen in der US-Wissenschaftsszene diskutiert. Die Theorien behaupteten, die Vorfälle stünden mit der Forschung der Betroffenen im Zusammenhang.
Zu den angeblich mysteriösen Fällen zählten neben Casias unter anderem ein pensionierter Air-Force-General, ein Ingenieur und ein MIT-Professor, dessen Mord jedoch medial dokumentiert wurde. Die Familien der Betroffenen widersprechen den Gerüchten und betonen, dass die wahren Todesursachen bekannt seien.
Auch US-Behörden wie das FBI und der Kongressausschuss für Aufsicht kündigten Untersuchungen zu den Fällen an. Die Spekulationen belasten die Angehörigen zusätzlich. Sie bezeichneten die Gerüchte als „abscheulich“ und als Belastung für die Familien.