Aus der Arbeit mitgenommen

FBI stürmt Haus von CIA-Agent, findet 303 Goldbarren

Bei einem früheren CIA-Spitzenmitarbeiter fanden Ermittler Gold, Bargeld und Luxusuhren im Wert von mehr als 40 Millionen Dollar.
Nick Wolfinger
28.05.2026, 11:09
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303 Goldbarren, zwei Millionen Dollar Bargeld und Dutzende Luxusuhren: Dieser spektakuläre Fund sorgt derzeit in den USA für Aufsehen. Bei einer Hausdurchsuchung im Bundesstaat Virginia haben FBI-Ermittler enorme Vermögenswerte bei einem früheren Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA sichergestellt.

Der Mann, der laut US-Medien David Rush heißt, soll bis vor Kurzem eine hochrangige Position bei der CIA bekleidet haben. Laut "New York Times" arbeitete er auf Spitzenebene innerhalb der Behörde.

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Goldschatz bei Hausdurchsuchung

Laut Gerichtsdokumenten entdeckten die Ermittler insgesamt 303 Goldbarren - jeder davon soll rund ein Kilogramm wiegen. Der Wert des Goldes wird auf mehr als 40 Millionen Dollar geschätzt.

Zusätzlich fanden die Beamten rund zwei Millionen Dollar Bargeld sowie 35 Luxusuhren, darunter zahlreiche Rolex-Modelle. Die Ermittler werfen dem Ex-CIA-Mitarbeiter vor, öffentliche Gelder veruntreut zu haben.

CIA alarmierte selbst das FBI

Rush soll zwischen November und März große Mengen Gold sowie erhebliche Summen in Fremdwährung für angebliche "geschäftliche Ausgaben" angefordert haben. Bei einer späteren Kontrolle konnte die CIA die Goldbarren und große Teile des Geldes laut Gerichtsunterlagen aber nicht mehr auffinden. Daraufhin wurde das FBI eingeschaltet.

Bisher nur kleine Anklage

Festgenommen wurde der Ex-Agent bereits am 19. Mai. Derzeit sitzt er in Untersuchungshaft. Eine Anhörung ist für den 5. Juni angesetzt.

Trotz des riesigen Goldfundes beziehen sich die bisherigen Anklagepunkte laut US-Berichten nur auf vergleichsweise kleine Beträge. Dem Mann wird vorgeworfen, seinen militärischen Hintergrund geschönt und sich dadurch unrechtmäßig Geld erschlichen zu haben.

Warum ein CIA-Projekt überhaupt Goldbarren in Millionenhöhe benötigt haben soll, ist bisher völlig unklar.

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