Am Freitag wurde ein US-Kampfjet über dem Iran abgeschossen. Ein Pilot konnte gerettet werden, ein weiteres Besatzungsmitglied wird hinter den feindlichen Reihen vermisst. Nicht nur die eigenen Streitkräfte suchen aktuell nach dem Mann, auch das Mullah-Regime will ihn finden.
Laut der "New York Times" hätte die iranische Armee das betroffene Gebiet südöstlichen Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad abgeriegelt. Zudem habe man ein Kopfgeld von zehn Milliarden Toman (rund 60.000 US-Dollar) für die Ergreifung des US-Soldaten ausgesetzt.
Dies erhöht den Druck auf die Rettungsmannschaften der Amerikaner. Bereits zwei US-Hubschrauber wurden bei der Suchaktion vom iranischen Militär beschossen. Dabei kam es zu Verletzten, berichtet die "Washington Post".
Jetzt gibt es jedoch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Demnach hätten iranische Bewohner den Schleudersitz des US-Soldaten entdeckt. Ein Foto zeigt den Sitz im Wüstensand. Von dem US-Soldaten fehlte nach wie vor jede Spur.
Aktuell würden 24 Fallschirmjäger das Gebiet mit Hubschraubern absuchen, heißt es in einem CBS-Bericht. Die Mission sei extrem gefährlich, da die Helikopter sehr tief fliegen müssen und dadurch zur Zielscheibe werden.
Für die Suche setze man auf den Schutz der Dunkelheit. Hier hätten die US-Truppen durch bessere Nachtsicht- und Infrarot-Kommunikationstechnologie gegenüber dem Iran einen Vorteil. Zudem werde auch der vermisste Soldat durch die Sichtverhältnisse bei Nacht geschützt.