Es ist nicht das erste Mal, dass Nutzer auf Google Maps kuriose Entdeckungen machen. Aktuell sorgt ein Fund im Pazifik für Aufsehen: Südlich von Malaysia und östlich von Singapur scheint eine komplette Stadt unter Wasser zu liegen.
Wer auf den Satellitenbildern heranzoomt, erkennt vier Gebäude, eine Brücke und ein Gitterquadrat, das wie ein Steg aussieht. Haben hier wirklich mal Menschen gewohnt? Die Antwort überrascht.
Wie chip.de berichtet, handelt es sich bei der vermeintlich versunkenen Siedlung in Wirklichkeit um den Leuchtturm Horsburgh Lighthouse auf der Inselgruppe Pedra Branca. Die Anlage liegt zwischen der Straße von Singapur und dem Südchinesischen Meer.
Der Horsburgh Lighthouse ist seit dem 15. Oktober 1851 in Betrieb und gilt als der älteste Leuchtturm von Singapur. Die Anlage wird auch heute noch aktiv genutzt.
Warum die Gebäude auf den Satellitenbildern so seltsam leuchten, ist nicht ganz geklärt. Eine mögliche Erklärung sind die weißen Gebäude auf der Insel und die Lichtbrechung durch das Wasser.
Dass es wirkt, als ob die Anlage unter Wasser liegt, dürfte ein Fehler bei der Zusammensetzung der Google-Satellitenaufnahmen sein. Das Rätsel der versunkenen Stadt ist damit gelöst.