Vertrags-Poker: Torwart-Ikone Kahn verteidigt Alaba

Oliver Kahn verteidigt David Alaba.
Oliver Kahn verteidigt David Alaba.Imago Images/"Heute"-Montage
Nach Karl-Heinz Rummenigge, der David Alaba mit Franz Beckenbauer verglich, hat nun auch Oliver Kahn den ÖFB-Star in höchsten Tönen gelobt. 

"Was er gezeigt hat, nicht nur in dieser Saison, auch in der letzten Saison, das ist aller Ehren wert. So einen Spieler braucht man auch als Leader in der Innenverteidigung", hatte der designierte Rummenigge-Nachfolger bei "Magentasport" erklärt. 

Kahn verteidigte den Wiener. Es sei verständlich, dass sich Alaba "mal Gedanken macht, vielleicht zum letzten Mal in der Karriere einen großen Wechsel zu machen. Das ist ganz normal." 

Kahn hofft auf Einigung

Die Bayern-Lobeshymnen auf den rot-weiß-roten Fußball-Star kommen doch überraschend, liegen doch gerade die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit dem 28-Jährigen auf Eis. Alaba und die Bayern pokern weiter um eine satte Gehaltserhöhung. Der Wiener will über 20 Millionen Euro verdienen, statt - wie bisher - 15 Millionen Euro inklusive Prämien. 

Der zukünftige Bayern-Vorstand Kahn hofft auf eine baldige Einigung, um den noch bis 2021 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. "Jetzt müssen wir einfach schauen, ob wir da einen Weg finden, dass beide Parteien zufrieden sind." 

Gespräche in Lissabon

Und die könnte schneller kommen, als erwartet. Schon während des Champions-League-Finalturniers soll es neue Gespräche mit Alabas Star-Berater Pini Zahavi geben. "Wir haben uns in Lissabon verabredet. So wir uns für Lissabon qualifizieren", hatte Rummenigge der "Bild" verraten. Ursprünglich sollten die Gespräche bis Ende August ruhen. Es sieht also alles nach einem Happy End aus. 

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