Am Dienstag fand in Wien der alljährliche Austrian World Summit statt. Die internationale Klimaschutzkonferenz feierte heuer ihr zehnjähriges Bestehen und begrüßte aus diesem Anlass hochkarätige Gäste aus aller Welt – "Heute" berichtete.
"Terminator" und Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger holte für seinen Austrian World Summit einen echten Polit-Kracher in die Hauptstadt: Ex-US-Vizepräsidentin Kamala Harris trat am Dienstag in der Hofburg auf, kritisierte US-Präsident Donald Trump scharf.
Für die Demokratin ist es der erste Europa-Besuch seit ihrer Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl 2024 gegen Donald Trump.
Beim Jubiläum des Austrian World Summit – die Klimakonferenz feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen – sprach Harris gemeinsam mit Schwarzenegger bei einem Kamingespräch über Demokratie, Klimaschutz und die großen Herausforderungen der Gegenwart.
In einem Video ist zu sehen, wie Harris nach dem Meeting gemeinsam mit ihrer Entourage die Hofburg verlässt. Die ehemalige Vizepräsidentin zeigte sich dabei gut gelaunt und wurde von zahlreichen Sicherheitskräften begleitet.
Mit Harris gelang Schwarzenegger einer der prominentesten Gäste in der Geschichte des Summits an Land zu ziehen. Neben der ehemaligen Vizepräsidentin standen auch Minnesota-Gouverneur Tim Walz, EU-Energiekommissar Dan Jørgensen und Nachhaltigkeitsaktivistin Heather Mills auf der Bühne.
Auch Österreichs Spitzenpolitik gab sich ein Stelldichein: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig werden erwartet.
Unter dem Motto "We are unstoppable – Terminate pollution" will Schwarzenegger bewusst den Fokus auf Lösungen statt auf Krisen legen.
"Wenn wir zusammenstehen und anpacken, kann uns nichts stoppen. Nicht jammern, sondern Lösungen erarbeiten. Nicht warten, sondern handeln", betonte der Ex-Gouverneur im Vorfeld. Mit dem Auftritt von Kamala Harris ist dem "Terminator" jedenfalls ein internationaler Coup gelungen, der für große Aufmerksamkeit weit über Österreich hinaus sorgen dürfte.