Video zeigt Kurz beim Eurovision Song Contest

Sebastian Kurz auf der Song Contest-Bühne? Der Clip soll es beweisen – aber hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu.
Mit Löwenmähne und Engelszunge, der Traum einer jeden Schwiegermutter – so auftoupiert hat man Sebastian Kurz, dem Haargel grundsätzlich nicht abgeneigt, tatsächlich noch nie gesehen. Warum uns der ÖVP-Bundeskanzler in einem YouTube-Video jetzt trotzdem im Retro-Schmalzlook ein Liedchen haucht? Ein technischer Trick macht's möglich.

Deepfake nennt sich die Manipulation, bei der die Gesichtszüge der einen Person – in diesem Fall Sebastian Kurz – auf das Antlitz eines anderen – Thomas Forstner beim Eurovision Song Contest 1989 – gelegt werden. Die Software wurde schon öfters für allerlei Scherze benutzt, hat aber auch eine Debatte über die Verlässlichkeit vermeintlicher Videobeweise in der Strafverfolgung angestoßen.

Auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam schon in den zweifelhaften "Genuss" eines Deepfakes.





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