Immer mehr öffentliche Personen beziehen Stellung zu den Anschuldigungen gegen Christopher Seiler – und vor allem zu seiner viel diskutierten Entschuldigung. Nun meldet sich auch die österreichische Autorin und Podcasterin Beatrice Frasl zu Wort – und findet deutliche Worte für das Geständnis des Musikers.
Auf Instagram veröffentlichte sie sowohl eine Story, als auch einen Kommentar unter dem Video von Seiler – und spricht klar ihre Meinung aus. "Dieses Video offenbart ein grundlegendes Problem, nämlich, dass sehr sehr viele Leute (und vor allem Männer) nicht verstehen, was 'Gewalt' ist," schreibt "Frau Frasl", wie sie sich auf Instagram nennt.
Ihre klare Botschaft: Seiler spricht in der Stellungnahme davon, dass es keine körperliche Gewalt gab, obwohl es sich ihrer Meinung nach um genau das handle. Frasl spricht Klartext: "Teil der Entschuldigung in diesem Video ist, dass er keine "körperliche Gewalt" ausgeübt habe, gleichzeitig beinhaltet es die Beschreibung seiner Tat: er habe einer Frau gegen ihren Willen Kokain auf die Lippen geschmiert. Das IST Gewalt."
Ihrer Ansicht nach sei das Problem weit verbreitet: "Sehr viele Männer glauben ja von sich, sie wären niemals Gewalttäter, während sie es längst sind. Weil sie kein Verständnis davon haben, was Gewalt ist."
Ihr Fazit lässt keinen Spielraum: "Ja, es ist körperliche Gewalt, jemandem gegen ihren Willen Drogen zu verabreichen." Die Debatte rund um Seiler nimmt damit weiter Fahrt auf.