Nach den heftigen Vorwürfen gegen Musiker Christopher Seiler gibt es jetzt erste konkrete Schritte. Wie sein Manager Fritz Strba erklärt, wird der Sänger vorerst kürzer treten. Der 39-Jährige werde "eine mehrwöchige, professionell begleitete Therapie beginnen."
Die Konsequenzen seines Verhaltens sind jedenfalls schon deutlich spürbar: Mehrere geplante Auftritte werden verschoben. Betroffen sind unter anderem Konzerte in Salzburg, Oberwart und Gmunden. Für Fans gibt es zumindest eine kleine Entwarnung - bereits gekaufte Tickets bleiben gültig.
Auch ein musikalisches Projekt verzögert sich. Das gemeinsame Album mit Ernst Molden wird nicht wie vorgesehen Ende April erscheinen. Wann Seiler wieder auf der Bühne stehen wird, ist noch offen. Aktuell wird mit einer Rückkehr frühestens im Sommer gerechnet.
Unterdessen hat jetzt auch der ORF Konsequenzen gezogen. Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, hat der Österreichische Rundfunk vorerst alle Songs von Christopher Seiler aus dem Programm genommen.
"Im Zusammenhang mit den Vorwürfen Christopher Seiler betreffend sind sich die ORF-Radios der hohen Sensibilität des Themas und ihrer öffentlich-rechtlichen Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund haben die ORF-Radios vereinbart, vorerst keine Produktionen mit Christopher Seiler auf Sendung zu bringen", heißt es gegenüber "Heute".
Die ORF-Radios würden die Situation "täglich neu bewerten" und das weitere Vorgehen den "aktuellen Entwicklungen" anpassen.