Vier Geheimtipps für eine Venedig-Reise

Venedig ist immer ein tolles Erlebnis, nicht nur in der Karnevalszeit. Plätze wie der Markusplatz, die Rialto-Brücke, der Canal Grande und die Glasmetropole Murano sind beliebte Touristenziele. Doch es gibt auch einige weniger überlaufene Orte, die einen Besuch wert sind. "Heute.at" gibt vier Geheimtipps.

Venedig ist immer ein tolles Erlebnis, nicht nur in der Karnevalszeit. Plätze wie der Markusplatz, die Rialto-Brücke, der Canal Grande und die Glasmetropole Murano sind beliebte Touristenziele. Doch es gibt auch einige weniger überlaufene Orte, die einen Besuch wert sind.Heute.at gibt vier Geheimtipps.

Der Markusplatz ist neben der Rialto-Brücke vermutlich die bekannteste Sehenswürdigkeit der Lagundenstadt Venedig. Umgeben vom Dogenpalast, der Markuskirche und dem Markusturm ist San Marco tagtäglich Zielscheibe tausender Touristen. Mittlerweile tummeln sich auf dem Platz gar nicht mehr so viele Tauben wie früher, zu groß sind die Menschenmassen, die sich über den historischen Platz wälzen. Ähnliche Szenen spielen sich auf der Rialto-Brücke ab.

Venedig hat mehr als die großen touristischen Ziele, die vor allem beim ersten Besuch sicher ihren Reiz haben, zu bieten. Heute.at gibt vier Geheimtipps für eine Reise nach Venedig. Alle sind vom historischen Zentrum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Burano:

Burano ist kleiner und weniger bekannt als die für die traditionelle Glasbläserei bekannte Insel Murano. Dafür tummeln sich hier nicht ganz so viele Touristen und die Häuser sind deutlich schöner anzusehen. Denn an Fotomotiven mangelt es hier nicht. In der Altstadt sind die Häuser in den verschiedensten, teilweise sehr grellen Farben angestrichen. Es erweckt den Eindruck, dass sich die Anrainer absprechen, damit kein Haus denselben Farbton hat. Für einen Besuch der Insel sollten Sie ein wenig Zeit einplanen, Burano ist doch ein paar Kilometer vom Stadtkern entfernt, die Fahrt mit dem Vaparetto dauert etwa zwischen einer halben Stunde und 45 Minuten.

Fischmarkt:

Wem vor dem Geruch von Fisch nicht graust, sollte auf jeden Fall dem Fischmarkt in der Nähe der Rialto-Brücke einen Besuch abstatten. Hier liegen die schönsten und frischesten Meeresfrüchte und Fische, die Venedig zu bieten hat. Selbst wenn man nicht einkaufen will, ist der Anblick der Ware und die harten Verhandlungen zwischen Händlern und Kunden spektakulär. Es gibt auch Gemüse- und Obststände, so dass die Venezianer hier fast alle Zutaten für ein komplettes Abendessen einkaufen können. Eine eigene Vaparetto-Station führt Sie fast direkt zum Markt.

Kleine Stehlokale:

Rund um die großen Touristenziele wie Rialto-Brücke oder Markusplatz gibt es zahlreiche Restaurants. Viele zielen auf Touristen ab und sind weder von besonderer Qualität noch besonders billig. Am besten ist, Sie gehen in Lokale, die auch von Einheimischen besucht werden. Diese liegen meist ein wenig abseits der großen Touristen-Attraktionen, sind aber dennoch in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Empfehlenswert sind beispielsweise die Stehlokale . Hier gibt es köstliche Häppchen und guten, nicht zu teuren Wein. Hier ist es auch üblich, mit einem Glas Wein und Antipasti vor dem Lokal auf der Straße zu stehen.

San Michele:

Die Friedhofsinsel San Michele liegt im Norden des historischen Zentrums von Venedig und etwas südlich von Murano. Auf ihr befindet sich der örtliche Friedhof und ein Kloster, in dem die einzigen Bewohner der Insel leben. Umgeben von alten Mauern liegt auf San Michele die Ruhestätte der verstorbenen Bevölkerung. Die Friedhofsinsel eignet sich ideal für einen Spaziergang, auch sie ist mit dem Vaporetto problemlos erreichbar.

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