Was bedeutet eigentlich Sommerzeit? Genau das wollte das Oberösterreichische Meinungsforschungsinstitut Market von den Leuten wissen. Mehr als drei Viertel der Befragten lagen richtig: Die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt.
Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, haben sich vor allem die Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren mit der Frage schwergetan. Nur 60 Prozent von ihnen wussten, dass die Uhr vorgestellt wird. Bei den über 50-Jährigen waren es hingegen 82 Prozent.
Die Zeitumstellung selbst kommt bei den meisten nicht gut an. 80 Prozent der Befragten hätten am liebsten gar keine Umstellung mehr. 54 Prozent sprechen sich für eine dauerhafte Sommerzeit aus, 26 Prozent für eine dauerhafte Winterzeit. Nur 20 Prozent wollen an der Zeitumstellung festhalten.
Was schätzen die Leute an der Sommerzeit? 43 Prozent gefällt, dass es am Abend länger hell ist. 41 Prozent genießen, dass sie dadurch mehr am Abend draußen machen können. 39 Prozent sagen, dass die helleren Abende die Stimmung heben, und 29 Prozent meinen, man spart Strom, weil weniger künstliches Licht gebraucht wird.
Was spricht gegen die Zeitumstellung? Laut den Teilnehmern vor allem, dass der Biorhythmus durcheinanderkommt – das sagen 41 Prozent. Besonders ältere Menschen und kleine Kinder hätten damit zu kämpfen. 32 Prozent berichten, dass sie nach der Zeitumstellung schlechter schlafen. Trotzdem scheint die Umstellung für die meisten eher lästig als ein echtes Problem zu sein. 63 Prozent sagen, sie kommen leicht oder sehr leicht damit zurecht. Nur neun Prozent tun sich "sehr schwer".
Für die Schülerinnen und Schüler in Österreich dürfte die Umstellung heuer übrigens kein Problem sein: Die Sommerzeit startet während der Osterferien.