"Vierte Welle kommt" – das plant nun die Regierung

Kurz schweigt und Mückstein "evaluiert".
Kurz schweigt und Mückstein "evaluiert".Helmut Graf
Von Dienstag auf Mittwoch gab es 902 Neuinfektionen – so viele wie zuletzt vor drei Monaten. Die Politik sieht trotzdem keinen Grund für Maßnahmen.

Am Montag 450, am Dienstag 601, gestern 902 Neuinfektionen: Die vierte Welle scheint angekommen. Auch die Zahlen in den Spitälern machen Sorge: Dort liegen mittlerweile 197 Corona-Patienten, 21 mehr als am Dienstag. Auf den Intensivstationen sind es bereits 48 schwer Erkrankte (+8). Das Gesundheitsministerium gibt sich abwartend: Man evaluiere die Maßnahmen laufend. Wenn es die epidemiologische Lage erfordere, würden sie "gegebenenfalls angepasst". In Regionen mit hoher Inzidenz würden die Länder gezielte Schritte setzen. Indes tagten gestern die Landesgesundheitsreferenten. Ergebnisse:

■ Nationale Impfkommission entscheidet in drei Wochen, ob sie die dritte Impfung empfiehlt.

■ Ausreisetestpflicht in Gemeinden bleibt ab Inzidenz von 300.

■ Länder sollen über 2G-Regel bei Zeltfesten selbst entscheiden.

■ Neue Parameter für Ampelschaltung, etwa Durchimpfungsrate in Regionen.

"Vierte Welle wird kommen" 

Heute gibt es die nächste Sitzung der Corona-Kommission. Der will Minister Mückstein nicht vorgreifen, sagt aber zu "Heute": "Uns ist klar, dass eine vierte Welle kommen wird. Wie stark die ausfallen wird, hängt davon ab, wie viele Menschen sich in den kommenden Wochen impfen lassen."

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